Ich liebe Menschen.
So einfach. Und so schwer ist es zugleich.
Ich glaube an Menschen. An ihre Möglichkeiten, ihre Ideen und ihre Fähigkeit, sich zu entwickeln.
Ich mag es, Menschen zu begeistern. Für neue Gedanken. Für Kreativität. Dafür, Entscheidungen zu treffen, für sich und andere einzustehen und die eigenen Potenziale nicht nur zu erkennen, sondern auch zu nutzen.
Und ich glaube, dass wir alle Einfluss haben – mit dem, was wir tun. Vielleicht nicht immer auf die große Welt. Aber auf die Welt um uns herum.
Deshalb ist Haltung für mich nichts, worüber wir nur reden.
Haltung zeigt sich im Tun.
Der Wert eines Menschen ist unverhandelbar.

Ich weiß, wie viel Zutrauen verändern kann.
Mein eigener Weg war nicht immer gerade. Als junge Frau gab es Hürden und manches, das nicht selbstverständlich war.
Ich hatte Menschen an meiner Seite, die mich unterstützt haben. Die etwas in mir gesehen haben. Die mir etwas zugetraut haben – manchmal vielleicht sogar früher, als ich es mir selbst zugetraut hätte.
Aber ich bin meine Wege auch selbst gegangen. Habe Entscheidungen getroffen, ausprobiert, Fehler gemacht, gelernt und meine Träume weiterentwickelt.
Vielleicht kommt daher mein tiefes Vertrauen in das, was Zutrauen bewirken kann.
Nicht, weil dadurch plötzlich alles leicht wird, sondern weil Menschen wachsen können, wenn wir ihnen nicht zuerst ihre Grenzen zeigen, sondern ihnen Raum geben, ihre eigenen Möglichkeiten zu entdecken.
Ich sehe gerne, was in Menschen steckt.
Aus Zutrauen wurde Verantwortung
1990 begann mein beruflicher Weg in der Sozialwirtschaft. Aus ersten Erfahrungen wurden Aufgaben. Aus Aufgaben wurde Verantwortung. Und aus Verantwortung schließlich Führung.
Ich habe Angebote und Strukturen aufgebaut, Menschen und Teams begleitet, Veränderungen gestaltet und viele Jahre in unterschiedlichen Leitungsfunktionen gearbeitet – zuletzt als Vorständin.
Dabei habe ich erlebt, wie viel gute Führung möglich machen kann. Und auch, wie anspruchsvoll sie sein kann.
Führung bedeutet für mich nicht, auf alles eine Antwort zu haben. Sie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Entscheidungen zu treffen. Menschen zu beteiligen. Orientierung und Sicherheit zu geben – und gleichzeitig Entwicklung zuzulassen.
Ich habe erlebt, wie Teams wachsen. Wie Menschen über sich hinauswachsen. Wie Organisationen sich verändern.
Und ich kenne auch die andere Seite: Unsicherheit. Konflikte. Entscheidungen, für die es keine perfekte Lösung gibt. Situationen, in denen Verantwortung schwer wiegt.
35 Jahre haben mir keine fertigen Antworten gegeben.
Aber einen ziemlich großen Erfahrungsschatz.
Den bringe ich heute mit.
Nicht, um anderen zu sagen, wie es geht. Sondern um genauer hinzusehen, gute Fragen zu stellen und – wenn es gewünscht ist – auch meine Erfahrung zur Verfügung zu stellen.
Und dann musste auch ich neu anfangen
Nach vielen Jahren in Führung und Verantwortung kam ein Punkt, an dem auch für mich vieles anders wurde.
Ich erkrankte und musste Abschied nehmen von einer Aufgabe, die lange ein wichtiger Teil meines Lebens war. Und ich musste mich selbst neu fragen: Was bleibt? Was möchte ich weitergeben? Und was darf neu entstehen?
Ich kann heute nicht mehr so führen, wie ich es einmal getan habe.
Aber vieles von dem, was ich an Führung geliebt habe, kann ich weiterleben: Menschen begleiten. Entwicklung möglich machen. Mut machen. Gemeinsam neue Ideen entwickeln. Klarheit schaffen. Entscheidungen ermöglichen. Und manchmal auch einfach da sein, wenn der nächste Schritt noch nicht sichtbar ist.
Heute tue ich das als Coach und Beraterin.
Nicht mehr aus einer Führungsrolle heraus, sondern an der Seite von Menschen, Führungskräften und Teams.
Vielleicht ist genau das meine neue Form von Führung: nicht vorangehen und bestimmen, wohin – sondern Menschen dabei begleiten, ihren eigenen Weg zu finden.
Und eines ist dabei geblieben:
Ich glaube an Menschen. An ihre Möglichkeiten. Und daran, dass Entwicklung immer möglich ist.
Nicht trotz meiner Geschichte.
Sondern mit allem, was sie mich gelehrt hat.
Wie ich arbeite
Ich höre zu.
Ich frage nach.
Ich schaue hin.
Mich interessiert der einzelne Mensch – und gleichzeitig das System, in dem er sich bewegt. Ich arbeite lösungs- und prozessorientiert, fokussiert und mit einem klaren Blick auf das Ziel.
Denn Ziele können Energie ausrichten, Sinn geben und Zukunft eröffnen.
Aber Entwicklung ist für mich mehr als Methode und Struktur.
Alle Emotionen dürfen Raum haben. Zweifel genauso wie Mut. Wut genauso wie Freude. Manchmal braucht es Sicherheit. Manchmal Klarheit. Und manchmal ein herzhaftes Lachen.
Ich möchte einen Raum öffnen, in dem Du ohne Bewertung mit dem da sein darfst, was gerade ist – und gleichzeitig entdecken kannst, was noch entstehen könnte.
Ich denke gerne kreativ, suche praktische Lösungen und mag es einfach. Nicht oberflächlich einfach. Sondern so, dass aus einem guten Gedanken auch etwas werden kann, das im Alltag funktioniert.
Und ich bin ehrlich.
Wenn ich etwas wahrnehme, spreche ich es an. Zugewandt und respektvoll – aber nicht um der Harmonie willen drumherum.
Wenn Du meine Erfahrung möchtest, stelle ich sie Dir gerne zur Verfügung. Wenn Du Deine eigene Antwort finden musst, werde ich sie Dir nicht abnehmen.
Coaching bedeutet für mich nicht, Menschen passend zu machen – sondern mit ihnen herauszufinden, was zu ihnen passt.
Erfahrung und Qualifikation
35 Jahre Sozialwirtschaft.
Viele Jahre Führung.
Und bis heute ziemlich neugierig auf Entwicklung.
Mein beruflicher Weg führte mich vom Freiwilligen Sozialen Jahr und der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin über unterschiedliche Leitungs- und Führungsfunktionen bis in den Vorstand.
Von 2021 bis 2025 war ich als Pädagogische und Pflegerische Vorständin der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V. tätig.
Dabei trug ich Verantwortung für große und komplexe Bereiche der Sozialen Teilhabe, Altenhilfe und ambulanten Versorgung – ebenso für Führung, Personal, Qualität und Unternehmensentwicklung.
Heute verbinde ich diese Erfahrung mit meiner Qualifikation als Systemischer Personal- und Business Coach.
Coaching & Beratung
Systemisches Coaching · Beratung · Prozessmoderation · Teamentwicklung
Führung und Organisation
Unternehmensführung · Organisations-entwicklung · Strategieentwicklung · Führungskräfteentwicklung · Veränderungsprozesse
Sozialwirtschaft
Soziale Teilhabe · Altenhilfe & Junge Pflege · Ambulante Versorgung · BTHG · PeBeM
→ Ausführliche Vita
Haltung zeigt sich im Tun
Ich glaube, die Welt braucht Menschen mit Haltung.
Menschen, die Entscheidungen treffen. Die für sich und andere einstehen. Die Fehler machen dürfen. Die fühlen. Die mutig genug sind, neue Wege auszuprobieren.
Nicht irgendwann. Nicht nur im Großen.
Im Kleinen. Im Tun. Und nicht nur im Reden.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich heute tue, was ich tue.
Ich möchte Menschen ermutigen, ihre Möglichkeiten zu sehen, ihre eigene Stärke zu nutzen und ihren Einfluss nicht kleiner zu machen, als er ist.
Denn wir alle haben Einfluss mit dem, was wir tun.

